Tills Tagebuch: Heißer Sex
23.May 2008
Beim Porno geht es manchmal recht heiss zu. So wie an diesem Tag, an dem ich mich in die Nähe von Berlin begebe, um auf einem Bauernhof einen Fetischfilm zu drehen.
Es ist ein wirklich schöner Tag. Fast zu schön. Es ist 35 Grad und wir drehen in der prallen Sonne. Aber einfach nur so Sex bei der Hitze zu haben wäre zu einfach. Jemand hat die glorreiche Idee, dass ich mir eine Gasmaske aufsetzen darf.
Immerhin ist meine Drehpartnerin ein fesches Mädel. Wird schon werden.
Mit der Maske bekomme ich zwar so gut wie keine Luft, aber was solls, bis die Szene im Kasten ist, wird der Till schon überleben und wenn nicht, äh, nunja, dann machen wir halt eine Solo-Masturbationsnummer mit der Frau draus…
Ich bin also bereit für meinen Überlebenskampf. Doch halt, da fehlt doch noch was… Wie wärs, wenn Till Latexklamotten trägt, schließlich ist es ein Latex-Fetisch-Filmchen. Argh!
Ok, aber nicht irgendein Latex, sondern wenn schon, dann lasst uns SCHWARZES nehmen (nicht, dass es irgendwie heiss wäre und das schwarze Sachen womöglich ein ganz klein wenig warm werden könnten in der gnadenlosen Sonne).
Ok, ich steige also in das Batman-Kostüm und in Gummistiefel und dann hängt mir jemand zu allem Überfluss noch eine schwarze Jacke um, aber das bekomme ich schon kaum mehr mit, da ich bereits dem Hitze-Koma entgegenfiebere.
Röchelnd besteige ich meine Drehpartnerin und versuche mich mit dem bisschen Kraft, was ich noch habe, irgendwie so zu bewegen, dass es nach Sex aussieht.
Dann machen wir einen Stellungswechsel. Mein Arbeitsgerät hängt auf halb acht und scheint zu fragen “Till, was hab ich Dir getan? Hab Gnade mit mir!”, “Da müssen wir jetzt durch!” flüster ich ihm zu und baue ihn wieder auf.
Dabei berühre ich die Pobacken der Darstellerin, um etwas Inspiration zu finden. Diese springt daraufhin angewidert auf und zischt mir ein zickiges “Lass das!” entgegen. Weiber! Ich darf sie hier in allen Stellungen nageln, aber ihre Pobacken nicht berühren? Das verstehe wer will, aber darauf kommt es wirklich nicht mehr an.
Ich bewege mich weiter, mit jedem Stoß dem Jenseits entgegen. Seltsame Laute tönen aus meiner Gasmaske. Da, Licht am Ende des Tunnels… Nur nicht zu lange rein schauen. Halte durch!
Irgendwann komme ich auf ihr (es ist allerdings mehr Schweiß, als irgendwas anderes), falle zu Boden und krabbel mit letzter Kraft nach Hause…
Ja, so war das damals in Vietnam, äh, auf diesem Bauernhof in der Nähe von Berlin.
Lust auf mehr heißen Sex? Dann schaut euch meine Filme an!
Artikel gespeichert unter: News, Tills Tagebuch

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