Till: Wie kamst Du auf die Idee, Pornodarstellerin zu werden?
Loulou: Die Idee entstand relativ schnell, nachdem ich auf der Schweizer Erotikmesse ‘Extasia’ von einem Verantwortlichen von Magma angesprochen wurde und ob der Seriösität überzeugt wurde. Da ich zudem ein sexuell sehr aufgeschlossener Mensch bin bedurfte es mich nicht lange bis ich einem ersten Dreh mit Freude zusagte.
Till: Was ist für Dich guter Sex?
Loulou: Ganz ehrlich und schon fast brav ausgedrückt; wenn sämtliche Beteiligte…ihren ungezügelten und ungehemmten Spass haben…
Till: Dein schlechtester Sex?
Loulou: Da gabs einige, schlecht bezeichne ich auch solche Erlebnisse bei denen mich der Partner als Loulou und nicht als Privatperson sah und sich schon fast krampfhaft Mühe gab, mich auch “pornoreif” zu befriedigen. Sehr schlecht für meine Stimmung…
Till: Was ist der Unterschied zwischen Sex vor der Kamera und privatem Sex?
Loulou: Vor der Kamera stelle ich dar und privat bin ich einfach.
Till: Wie sieht ein typischer Loulou Asia-Tag aus?
Loulou: Aufstehen, duschen, sich zum Dreh begeben und danach wieder heimfahren. Wie ein typischer A.S. - Tag aussieht; wer weiss
Till: Auf was bist Du bei anderen Frauen neidisch?
Loulou: Neid fängt bei einer eigenen Unzufriedenheit an…und da ich momentan mit mir sehr zufrieden bin erübrigt sich diese Frage…
Der Wecker klingelt früh morgens. Viel zu früh. “Es gibt viel zu tun, einige Frauen müssen genagelt werden”, denke ich, als ich um 7 Uhr schlaftrunken aus dem Bett krabbel.
Ich schmeiße mir einige Vitamine und einen Eiweiß-Shake ein und begebe mich nach Bremen zu meinem ersten Blowjob an diesem Tag.
An einem Glascontainer werde ich fündig. Ich gehe hin, halte kurz meine Nudel in ihren Mund, dann geht es auch schon weiter.
Als nächstes steht eine Nummer in einem Fahrstuhl auf dem Programm. Als ich auf meine Drehpartnerin treffe, weht mir eine Fahne entgegen, die mich fast aus den Socken kippen lässt. Die Dame hatte sich offensichtlich etwas Mut angetrunken.
Aber: “Du bist ja Profi” denke ich mir und begrüßte sie höflich, bevor ich sie in diversen Stellungen rannehme und meine Sahne in ihrem Gesicht verteile.
Danach gehts ab ins Hotelzimmer, wo ich mit einem Kollegen zusammen das Mädchen vom Glascontainer besteige.
Als krönender Abschluss des Tages steht noch ein kleines Gangbang mit 4 Kollegen und 2 Mädels auf dem Programm.
Nachdem wir uns genügend ausgetobt haben, setze ich mich gegen 22 Uhr leicht erschöpft ins Auto und fahre Richtung Cottbus, neuen Abenteuern entgegen.
Dort angekommen, bin ich allerdings viel zu müde, um großartig nach dem Hotel zu suchen und schlafe stattdessen im Auto mit einer Alufolie (Notdecke) zugedeckt. Ein klein wenig schattig zugegebenermaßen, aber ein Indianer kennt keinen Schmerz.
Nach ca. 3 Stunden Schlaf, einem kleinen Orangensaft-Vitamin-Einlauf und einer heißen Dusche sieht die Welt auch schon wieder ganz anders aus.
An dem Tag stehen zwei Szenen auf dem Programm und nachdem ich bei der letzten Szene meine Dreh-Partnerin einmal das Kama Sutra rauf und runter genagelt habe, fahre ich nach Hause und falle gegen 4 Uhr morgens, komischerweise leicht k.o., in mein Bett und schlafe wie ein Stein.